
Es gibt Modelle, bei denen man den Karton öffnet und sofort weiß: Das ist kein Wochenendprojekt, das man einfach mal so mitnimmt. Unser Model Set des McLaren 750S im Maßstab 1:24 Zum Bausatz im Revell Shop ist so ein Modell. Nicht weil er besonders schwer wäre, Level 3 bedeutet, dass auch ambitionierte Einsteiger ab 10 Jahren echte Erfolgserlebnisse mitnehmen. Sondern weil das Fahrzeug, das ihr hier nachbaut, am Ende einer ganz besonderen Ära steht. Der McLaren 750S ist der letzte Sportwagen, den die Briten aus Woking ohne Elektrounterstützung auf die Straße schicken. Er ist das letzte Kapitel einer puristischen Verbrennergeschichte, die 1966 mit dem Le-Mans-Sieg eines Neuseeländers namens Bruce McLaren begann.
Bruce McLaren: Der Mann, der alles begann
McLaren Racing ist ein britisches Motorsportunternehmen, das 1965 von dem neuseeländischen Automobilrennfahrer Bruce McLaren gegründet wurde. Bevor er seine eigene Firma aufbaute, fuhr er für das Cooper-Team in der Formel 1, gewann Rennen, wurde wahrgenommen und entschied irgendwann, dass er seine Autos lieber selbst bauen wollte als sie von anderen zu übernehmen. Ab 1966 trat Bruce McLaren mit eigenen Autos in der Formel-1-Weltmeisterschaft an.
Am 2. Juni 1970 verließ Bruce McLaren um 12:19 Uhr die Tribüne auf der Rennstrecke von Goodwood, um einen seiner McLaren M8Ds zu testen. Er sollte nicht zurück kehren. Ein Heckteil des Fahrzeugs löste sich während der Fahrt, was zum sofortigen Verlust der aerodynamischen Stabilität und damit der Bodenhaftung führte. Das Fahrzeug brach bei hoher Geschwindigkeit aus, kam von der Strecke ab und prallte in eine Absperrung. Bruce wurde nur 32 Jahre alt. Ein tragisches Ende für einen Mann, der die Welt des Motorsports auf Lebenszeit verändert hatte. Aber das Unternehmen, das er gründete, überlebte.
Was folgte, war eine der bemerkenswertesten Erfolgsgeschichten des Motorsports. McLaren ist nach der Scuderia Ferrari das erfolgreichste Team der Formel-1-Geschichte und neben Mercedes-Benz der einzige Konstrukteur von Renn- und Straßenfahrzeugen, der sowohl beim Großen Preis von Monaco, dem 500-Meilen-Rennen von Indianapolis als auch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans als Sieger geführt wird.
Le Mans 1995: Der Moment, der alles veränderte
Der 24-Stunden-Sieg von Le Mans im Jahr 1995 ist bis heute das spektakulärste Kapitel in der Geschichte der Straßensportwagen von McLaren. Im Juni 1995 setzte sich McLaren im strömenden Regen durch. Bei dem Debüt als Hersteller trat man mit einem Serienfahrzeug gegen Le-Mans-Prototypen an und überraschte die Welt: Der Gesamtsieg und vier der fünf Top-Platzierungen gingen an McLaren.
Der F1 GTR sicherte sich damit einen festen Platz in der Hall of Fame von McLaren. Bis heute reicht sein Vermächtnis weit über dieses legendäre 24-Stunden-Rennen hinaus. Dieser Moment war die Geburtsstunde eines Mythos, den jeder McLaren bis heute mit sich trägt, auch der 750S, den ihr hier baut. Unser Gründer Bruce McLaren trat achtmal bei den 24 Stunden von Le Mans an und gewann beim sechsten Versuch im Jahr 1966 am Steuer eines Ford Werksrennwagens. Zwischen diesen beiden Le-Mans-Momenten liegt die eigentliche DNA der Marke.
Der McLaren F1: Das Fahrzeug, das den Weg des 750S bereitet hat
Der McLaren 750S wäre ohne einen Vorgänger nicht denkbar, der in den 1990er Jahren die automobile Welt auf den Kopf stellte: den McLaren F1. Der McLaren F1 ist ein Supersportwagen, der zwischen 1993 und 1997 von McLaren Automotive 106-mal gebaut wurde und mit einem 12-Zylinder-Motor von BMW ausgerüstet war.

Der F1 hatte eine charakteristischen Besonderheit, die ihn zum vielleicht eigenwilligsten Supersportwagen aller Zeiten machte: einen Mittelsitz. Der Fahrer saß zentral, links und rechts von ihm je ein Passagier. Gordon Murray, der geniale Konstrukteur hinter dem Fahrzeug, wollte ein Auto bauen, bei dem der Pilot im buchstäblichen Mittelpunkt steht. Das Ergebnis war eine Fahrerfahrung, die bis heute ihresgleichen sucht. Und der F1 hält bis heute eine besondere Anekdote bereit: 1995 verursachte der damalige BMW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder mit einem McLaren F1 bei einer privaten Ausfahrt auf einer bayerischen Landstraße bei Rosenheim einen Totalschaden, als er in einer schnellen Kurve von der Fahrbahn abkam. Über das Tempo vor dem Unfall bewahren alle Beteiligten Stillschweigen. Das sagt eigentlich alles darüber, was dieses Auto mit seinen Fahrern machte.
Ein weiterer F1-Besitzer, der Bekanntheit erlangte: Rowan Atkinson, besser bekannt als Mr. Bean, hatte gleich zweimal Unfälle mit seinem McLaren F1. Beim zweiten Mal im Jahr 2011 reparierte die Versicherung den Wagen für angeblich mehr als 900.000 Pfund, was ihn zur damals teuersten Versicherungsreparatur eines Privatfahrzeugs in der Geschichte Großbritanniens machte. Auch das ist McLaren-Geschichte.
Der 750S: Das Ende einer Ära als Höhepunkt
2023 hat McLaren die Modelle seiner Super Series überarbeitet, und das Ergebnis heißt 750S. Rund 30 Prozent der Bauteile sollen entweder neu entwickelt oder verändert worden sein. Nach außen hin sieht der 750S dem Vorgänger 720S täuschend ähnlich, aber innen und unter der Haut hat McLaren konsequent optimiert.
Die Leistungsdaten des Vierliter-V8-Biturbo steigen auf 750 PS und 800 Nm an. Der hinterradgetriebene McLaren 750S absolviert den Sprint von null auf 100 km/h in 2,8 Sekunden, 200 km/h stehen nach 7,2 Sekunden an, 300 km/h nach 19,8 Sekunden. Als Spitze nennt McLaren 332 km/h.

Aber das vielleicht entscheidendste Detail ist das Gewicht. Der McLaren 750S baut weiterhin auf einem Carbon-Monocoque auf und sichert damit höchste Verwindungssteifigkeit sowie ein niedriges Gewicht: Das Coupé bringt mit einem DIN-Gewicht von nur 1.389 kg nochmals 30 kg weniger auf die Waage als der Vorgänger. In einem Zeitalter, in dem Autos immer schwerer werden, nimmt McLaren Gewicht weg. Das ist die Philosophie, die hinter jedem Fahrzeug aus Woking steht, von Bruce McLarens ersten Rennwagen bis zu dem Modell, das ihr jetzt auf dem Basteltisch stehen haben werdet.
Der McLaren 750S ist der leichteste und stärkste Serien-McLaren aller Zeiten. Mit einer erstaunlichen Bandbreite an Fähigkeiten, die keine Kompromisse zulassen. Geprägt von Innovation und Erfahrung, die in der Formel 1 geschmiedet und verfeinert wurden.
Und dann ist da noch ein Detail, das diesem Modell einen ganz besonderen Platz in der McLaren-Geschichte sichert: Der 750S ist der letzte McLaren, der ohne Elektrifizierung an den Start geht. Wer diesen Bausatz baut, baut das Finale einer Ära nach. Ein Auto, das noch vollständig auf den puristischen Anspruch setzt, den Bruce McLaren einst in eine Garage in Woking trug.
Unboxing the Bausatz
Unser Model Set des McLaren 750S kommt als New-Tool-Bausatz. Das heißt: frisch entwickelte Formen, modernste Spritzgusstechnik und eine Passgenauigkeit, die ihr sofort beim ersten Zusammenstecken spürt. Mit 100 Einzelteilen im Maßstab 1:24 entsteht ein Modell, das auf dem Regal wirklich Eindruck macht. Das fertige Modell misst etwa 19 Zentimeter in der Länge und gibt damit sehr konkret wieder, wie kompakt und zugleich athletisch der echte 750S proportioniert ist.
Das Herzstück des Bausatzes ist sein V8-Motor, der mehrteilig ausgeführt ist und sich detailliert nachbauen lässt. Wenn ihr die einzelnen Motorkomponenten zusammensetzt, bekommt ihr einen sehr konkreten Eindruck davon, wie Ingenieuren bei McLaren die schier unmögliche Aufgabe gelingt, 750 PS und 800 Nm aus einem Motor zu holen, der dabei leicht und kompakt bleibt. Der Motor ist durch ein Fenster im Gepäckfach des echten Autos sichtbar und deshalb auch im Modell ein Blickfang, der für sich spricht.

Dank der drehbaren Räder könnt ihr das fertige Modell nach eurem Geschmack in Szene setzen, die Räder einschlagen und so dynamische Posen erzeugen, die das fertige Exponat lebendig wirken lassen. Das ist ein Detail, das besonders beim Fotografieren des Modells den Unterschied macht.
Als Model Set sind alle notwendigen Hilfsmittel enthalten: Aqua Color Farben in den richtigen Tönen, ein Pinsel und Contacta Professional Mini Kleber. Ihr könnt also direkt loslegen, ohne den Bastelkeller nach passendem Zubehör durchsuchen zu müssen. Das Set richtet sich ab 10 Jahren an alle, die Freude am Modellbau haben und einen modernen Supersportwagen mit echter Substanz in der Vitrine wollen.

Die Farbgebung ist dabei ganz euer Ding. Papaya Orange ist die historisch bedeutendste Farbe der Marke: Achtet beim Lackieren des Monocoques auf eine sorgfältige Grundierung, damit die Farbe gleichmäßig aufliegt und die fließenden Linien der Karosserie in ihrer vollen Eleganz zur Geltung kommen.
Das Cockpit des 750S ist im echten Auto vollständig auf den Fahrer ausgerichtet: ein in Alcantara eingeschlagenes Lenkrad ohne Bedienelemente, Carbon-Schalensitze, ein minimalistisches Display. Auch im Modell lohnt es sich, dem Innenraum besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Ein fein ausgemaltes Cockpit, das durch die Klarteile sichtbar bleibt, ist der Unterschied zwischen einem gut gebauten und einem wirklich herausragenden Modell.
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